Mitarbeiterin erhält Deutschen Krebspreis

Die Biologin Frau Prof. Dr. Petra Boukamp hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Prozesse der Hautkrebsentwicklung (Hautcarcinogenese), speziell für die Entstehung des Plattenepithelcarcinoms, sowie den Aufbau und die Alterung menschlicher Haut verstehen zu lernen und konnte hierzu wesentliche Beiträge leisten. Von 2001 bis 2015 war sie Leiterin der Abteilung „Genetik der Hautcarcinogenese“ am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg und betreut hier aktuell noch 3 Projekte. Seit 2015 setzen sie und ihr Team zudem ihre Arbeiten am IUF – Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung in Düsseldorf fort. Hier tragen sie mit ihren Arbeiten zum Hautkrebs als eine der häufigsten Alters-assoziierten Erkrankungen des Menschen, der zumeist durch den Umweltfaktor UV-Strahlung entsteht, zum Forschungsschwerpunkt umweltinduzierte Hautalterung bei.

Das Team Boukamp stellt sich und seine Arbeit im Detail hier vor: http://www.iuf-duesseldorf.de/team-boukamp.html

Der Deutsche Krebspreis, gestiftet von der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Krebsstiftung, zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen in der deutschen Krebsmedizin. Er wird jährlich für hervorragende Arbeiten im deutschsprachigen Raum in den Kategorien experimentelle onkologische Grundlagenforschung (experimenteller Teil), translationale Forschung (Transfer experimenteller Forschungsergebnisse in den klinischen Bereich) und Tumordiagnostik und -behandlung (klinischer Teil) verliehen. Jede Kategorie ist mit 7.500 Euro dotiert.

Prof. Dr. Petra Boukamp teilt sich den Preis in der Kategorie experimenteller Teil in diesem Jahr mit Privatdozent Dr. Martin Lipp vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in Berlin.

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