Das Forschungsprofil
Zentrale Aufgabe des IUF ist die molekulare präventivmedizinische Erforschung umweltinduzierter Erkrankungen. Die wichtigsten durch Umweltfaktoren hervorgerufenen Gesundheitsschäden sind Allergien, Autoimmunkrankheiten, chronische Entzündungs- und Infektionskrankheiten, degenerative Erkrankungen, vorzeitige Alterungsprozesse und Tumorerkrankungen. Sie werden verursacht durch biologische Wirkungen, die ein Umweltschadstoff auf den menschlichen Organismus und das jeweilige Zielorgan ausübt. In seiner Forschungsarbeit, die sowohl Grundlagenforschung als auch angewandte Forschung umfasst, analysiert das IUF die Mechanismen dieser Wirkungen. Dabei stehen umweltinduzierte Alterungsprozesse und umweltinduzierte Störungen des Immunsystems im Vordergrund. Bei diesen Untersuchungen, die sich derzeit schwerpunktmäßig mit der Wirkung von Partikeln und nicht-ionisierender Strahlung befassen, werden modernste zellbiologische, immunologische und molekularbiologische Methoden eingesetzt. Ergänzt werden diese Arbeiten durch epidemiologische Studien. Neben In-vitro-Untersuchungen an kultivierten Zellen werden In-vivo-Untersuchungen sowohl an Tiermodellen als auch in einer eigens hierfür eingerichteten klinischen Untersuchungseinheit am Menschen durchgeführt.
